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Generation im Aufbruch - Geboren in den 40er Jahren

Erwin Gloor, Brennende Kerze, 2021, Öl auf Leinwand, Depositum der Sturzenegger-Stiftung,

Das Museum zu Allerheiligen widmet zehn Kunstschaffenden aus der Region Schaffhausen eine gemeinsame Ausstellung. Das Projekt ist als Würdigung einer Generation konzipiert, die in den 1940er-Jahren geboren wurden und mit ihrem Schaffen für frischen Wind in der Kunstszene Schaffhausen sorgten.

Die Teilnehmenden verbindet, dass sie über längere Zeit intensiv in der Region tätig waren und diese mit ihrer Kunst prägten. Gezeigt werden – mit einer Ausnahme – ausschliesslich Werke von noch lebenden Künstlerinnen und Künstlern. Dabei verzichtet die Ausstellung auf einen grösseren kuratorischen Überbau. Alle Teilnehmenden waren eingeladen, aktiv mitzuentscheiden, wie sie die Möglichkeit institutioneller Sichtbarkeit nutzen wollen.

Dieses Angebot führte zu sehr unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit: Während es in einigen Fällen zu intensivem Austausch zwischen der Künstlerin oder dem Künstler und dem Kurator kam, arbeiteten andere weitestgehend autonom und wählten ihre Werke eigenständig aus. Entstanden ist eine abwechslungsreiche Ausstellung, die die Vielfalt und Qualität regionalen
Kunstschaffens dieser Generation verdeutlicht.

240703 Keyvisual KuenstlerBeteiligten Künstlerinnen und Künstler

Die Bandbreite ist gross, Überraschungen garantiert. In der Ausstellung sind Werke folgender Künstlerinnen und Künstler zu sehen:
Vincenzo Baviera (*1945), Erich Brändle (*1943), René Eisenegger (*1940), Renate Eisenegger (*1949), Erwin Gloor (*1941), Ursula Goetz (*1941 – 2023), Linda Graedel (*1941), René Moser (*1943), Walter Pfeiffer (*1946), Beatrix Schären (*1940)

Anlässlich der Ausstellung entstanden kurze filmische Porträts aller teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern. Der Filmemacher Marko Mijatovic besuchte hierfür alle Teilnehmenden in ihren Ateliers und sprach mit ihnen über ihre künstlerische Biografie, Haltungen, Prozesse und Werke. Entstanden sind daraus kurze Porträts von jeweils 3 bis 4 Minuten Länge, die persönliche Einblick in die Denk- und Arbeitsweise der Teilnehmenden bietet.

Im Rahmen von drei Fokus-Veranstaltungen, die im Juli und August stattfinden, kommt allen Teilnehmenden ein Moment des speziellen Augenmerks zu. In Form von Artist Talks, einer Performance, einer Führung oder anderen halbstündigen Veranstaltungsformaten werden die Künstlerinnen und Künstler weitere Einblick in ihre Werk geben und in Austausch mit dem Publikum treten.

240703 1 Renate Eisenegger Schwarze Nylons 1972Renate Eisenegger, Schwarze Nylons, 1973, Digital-Abzug auf Hahnemühle Papier, Depositum der Sturzenegger-Stiftung

Generation im Aufbruch - Geboren in den 40er Jahren
06.07.2024 − 20.10.2024

Begleitprogramm

Vernissage
Fr 5. Juli 2024 | 18.30 Uhr
Es sprechen:
Katharina Epprecht / Gesa Schneider, Direktorinnen im Aufbruch
Raphaël Rohner, Stadtrat
Stephan Kuhn, Präsident Kunstverein Schaffhausen
Julian Denzler, Ausstellungskurator
Anschliessend Ausstellungsbesichtigung und Apéro im Museum zu Allerheiligen

Überblicksführungen mit dem Kurator Julian Denzler
D0 11. Juli 2024 | 12.30 Uhr
Do 15. August 2024 | 18.00 Uhr

Kunstschaffende im Fokus Do 18. Juli 2024
18.00 Uhr Erwin Gloor (Lesung)
18.30 Uhr Erich Brändle (Künstlergespräch)
19.00 Uhr Walter Pfeiffer (Künstlergespräch)

Kunstschaffende im Fokus Sa 10. August 2024
11.30 Uhr Beatrix Schären (Führung)
12.00 Uhr Linda Graedel (Performance)
12.30 zu Ursula Goetz (Führung)
13.00 Uhr Vincenzo Baviera (Skizzen aus der Kamera)

Kunstschaffende im Fokus Sa 24. August 2024
14.00 Uhr René Eisenegger (Künstlergespräch)
14.30 Renate Eisenegger (Künstleringespräch)
15.00 Uhr René Moser (Der Autor und sein Tun)

Kontakt

  • Museum zu Allerheiligen Schaffhausen
  • Klosterstrasse 16
  • 8200 Schaffhausen
  • Schweiz